Libellen - farbenprächtige und pfeilschnelle Jäger

Libellen sind farbenprächtige und pfeilschnelle Jäger, aber auch ökologisch wertvoll

Zu den schillerndsten Tierpersönlichkeiten in der einheimischen Fauna gehört im wahrsten Sinne des Wortes die Libelle. Einer, der die Faszination und die ökologische Bedeutung der »Drachenfliege« besonders gut beschreiben kann, ist der Fotograf und Designer Bernd Kunz aus Langenburg/Jagst.

Sie sind im Hohenloher Land aufgewachsen und quasi mit der Natur groß geworden. Warum aber fasziniert Sie in der Tierwelt vor allem die Libelle?

Bernd Kunz: Bei meinen Vorträgen beginne ich oft scherzhaft mit der Warnung: Libellen sind gefährlich! Sie übertragen die unheilbare Krankheit Libellose. Diese Krankheit äußert sich in dem manischen Drang, Libellen beobachten zu müssen. Schon der deutsche Schriftsteller Hermann Löns wußte: Ohne Libellen gibt es keinen Sommer. Wie die meisten Naturinteressierten habe auch ich mit dem Beobachten von Vögeln angefangen. Nach der Anlage eines Gartenteichs im April 1983 hatte ich im ersten Sommer dort 20 Libellenarten fotografiert. Die Libellen waren Mitte der 80er Jahre für die meisten von uns noch ein unbeschriebenesBlatt, das reizt einen dann zusätzlich, wenn man sich gegen die etablierten „allwissenden“ Erwachsenen behaupten kann. Dazu kommt die überschaubare Vielfalt von wenigen, gut bestimmbaren Arten – verglichen mit den z.B. über 3.000 Käferarten oder 15.000 Schlupfwespenarten in Mitteleuropa. Außerdem sind Libellen für uns Menschen vollkommen harmlos. Wahrscheinlich habe ich mir auch eine kleine Portion kindlicher Neugier bewahrt, die mich oft dazu drängt, Dingen auf den Grund zu gehen. Ich bin bekennender Erbsenzwischenraumzähler.

Aber auch die Entstehungsgeschichte von Libellen ist spannend. Libellen gibt es bereits seit Millionen von Jahren.

Bernd Kunz: Dieser Aspekt kommt noch hinzu. Meine Begeisterung fürdie Libellen wurde noch größer, als mir immer mehr Superlative von diesen kleinen Tieren bekannt wurden: seit über 300 Millionen Jahren erfolgreich auf der Erde, die im Karbon gefundenen Fossilien sind mit 70 cm Flügelspannweite die größten Insekten, die man bisher gefunden hat, ein Sehapparat, dessen Rechenleistung viele Computer auch heute noch in den Schatten stellt oder beispielsweise die Kraft für transatlantische oder gar transpazifische Flüge. Eine Prachtlibelle beschleunigt sogar schneller als ein Formel 1-Bolide. Sie erreicht beim Start in nur 1/10 Sekunde eine Geschwindigkeit von zehn Stundenkilometern.

Sie leben mit Ihrer Familie in Langenburg, hoch über der Jagst. Was mögen Sie an Ihrer Heimatregion besonders?

Bernd Kunz: Ich bin absolut kein Stadtmensch, obwohl Langenburg eine Stadt ist, wenn auch die kleinste echte Stadt Deutschlands. Die allermeisten Hohenloher wissen nicht, daß sie in einem grünen Paradies wohnen. Unser Strom wird immer mehr aus alternativen Energien produziert, das Klima ist ausgeglichen, und an Naturkatastrophen gab es zuletzt am 18. Oktober 1356 ein Erdbeben. Als bekennender Genußmensch muß ich auch die vielen hochqualitativen Lebensmittel aus unserer Region erwähnen wie z.B. Schlankelesbirnenschnaps, Holundertraum, Grillenwein, Schafskäse oder Weiderind. Da kann die Toskana nur noch bei den Sonnenstunden punkten!

Sie haben nicht nur Publikationen über Libellen, sondernauch Regionalliteratur veröffentlicht – z.B. über die Bühler oder die Altmühl. Darüber hinaus sind sie in zahlreichen regionalen Arbeits- und Schutzgemeinschaften für die Erhaltung von Libellen tätig – die Liste Ihrer Mitgliedschaften liest sich lang.

Bernd Kunz: Nabu, Gesellschaft deutschsprachiger Odonatologen, World Dragonfly Association – langweilig wird mir nicht. Darüber hinaus sitze ich auch im wissenschaftlichen Beirat der polnischen Libellenzeitschrift Odonatrix sowie im Führungsgremium des "Verbreitungsatlas der Libellen Deutschlands".

Erzählen Sie uns ein bißchen von Ihrer wissenschaftlichen Arbeit als Libellenexperte. Aus welchen wissenschaftlichen Bereichen setzt sich die Libellenkunde eigentlich zusammen?

Bernd Kunz: Wir haben in der Libellenkunde (Odonatologie) drei große wissenschaftliche Bereiche: die Taxonomie (Beschreiben von Arten), die Faunistik (Verbreitung der Arten) und die Biologie (Lebensweise und Verhalten der Arten). Ein gutes Netzwerk aus professionellen Wissenschaftlern hilft, spezielle Aufgabenbereiche der wissenschaftlichen Arbeit abzugeben – z.B. Gentests oder REM-Aufnahmen. Wenn es aber um Teilbereiche wie z.B. um langfristige Präsenz geht, dann sind wir Laienwissenschaftler unschlagbar. Nur hier in Hohenlohe kommt beispielsweise die Vogel-Azurjungfer in Baden- Württemberg noch vor. Bis heute weiß niemand, wie lange diese Libelle für ihre Entwicklung braucht, wie die Larven leben und wo genau sie sich aufhalten. Seit 5 Jahren arbeite ich nun an dieser Frage. Ich habe eine spezielle Methode entwickelt, mit der ich seit zwei Jahren monatlich an der gleichen Stelle Larven fange, um ein wissenschaftlich fundiertes Ergebnis zu erhalten. Dafür steht man dann drei Stunden im Bach, bei jeder Jahreszeit. Die Larven werden mit einer Digitalkamera fotografiert, danach zurück in den Bach gelassen und später zu Hause am Bildschirm vermessen.

Ohne Computer geht heutzutage also auch in der Libellenforschung nicht viel. Dennoch sind Sie nach eigenen Aussagen die meiste Zeit draußen in der Natur unterwegs - und das bei Wind und Wetter. Das klingt sehr nach mühevoller Kleinarbeit.

Bernd Kunz: Die Schweden haben die treffende Bezeichnung „Feldbiologe“.Das beschreibt mich und meine überwiegend ehrenamtliche Arbeit ganz gut. Das wissenschaftliche Publizieren ist nicht nur in der Odonatologie durch die internationalen Standards sehr anspruchsvoll und zeitaufwendig geworden. Außer mit Libellen beschäftige ich mich wissenschaftlich ja noch mit Heuschrecken, Reptilien und vor allem mit Fledermäusen. Meine Sammlung libellenkundlicher Schriften umfaßt derzeit etwa 2.500 analoge und 5.500 digitale Publikationen. Das alleine aktuell zu halten und ständig zu erweitern, ist ein großes Stück Arbeit.

Wie sehen denn die Zusammenarbeit und der Umgang mit anderen Libellenexperten aus. Trifft man sich regelmäßig?

Bernd Kunz: Dadurch, daß die meisten Libellenkundler weltweit sozusagen dieselbe „Macke“ haben, ist der Umgang relativ entspannt. Zudem gibt es kaum hauptberufliche Libellenkundler außerhalb der Bionik – es gibt kaum Hierarchien, da diskutiert ein Professor eben mit einem Laien auf Augenhöhe. Als ich im Juni in Sardinien war, habe ich auch Material für Kollegen in Deutschland, Holland, Belgien und Portugal gesammelt. Das zeigt ganzgut unser funktionierendes europäisches Netzwerk, das Nordafrika im Übrigen mit einschließt. Persönlich austauschen können wir Libellenkundler uns bei regelmäßig stattfindenden regionalen und internationalen Treffen wie z.B. bei dem alle zwei Jahre stattfindenden Internationalen Libellensymposium.

Sie beschäftigen sich bereits seit Ihrer Jugend mit Libellen. Wissen Sie selber noch genau, wie viele wissenschaftliche Berichte und Fotos da im Laufe der Jahre entstanden sind?

Bernd Kunz: Wissenschaftliche Publikationen schaffe ich meist nicht mehr als zwei oder drei im Jahr. Zusammen mit populärwissenschaftlichen Artikeln bin ich gerade bei 50 angelangt. Bisher habe ich auch schon über hundert Vorträge über Libellen gehalten, während mein Bildarchiv mittlerweile auf weit über 10.000 Libellenfotos angewachsen ist. Mit jeder Exkursion und dank der modernen Digitalkamera kommen immer mehr Aufnahmen hinzu.

Libellen können dank ihrer Facettenaugen, die wie ein Mosaik aufgebaut sind, hervorragend sehen. Was die meisten nicht wissen – Libellen verteidigen genauso wie manche Säugetiere oder Vögel ihr Revier gegen Konkurrenz und gehen bei der Paarung ziemlich rabiat vor. Was interessiert Sie am meisten – das Entwicklungsstadium von der Larve im Wasser bis zur flugfähigen Libelle? Das Jagdverhalten?

Bernd Kunz: Mein Interesse gilt allen Aspekten der Odonatologie, da bin ich nicht festgelegt. Verhaltensweisen sind immer spannend, egal ob Schlupf, Eiablage, Beutefang oder Paarung. Gerade die digitale Fotografie bietet hier ein enormes Betätigungsfeld für Laienwissenschaftler. Letztes Jahr konnte ich z.B. rein zufällig eine Paarung zwischen zwei Arten, von der Ergreifung des Weibchens über Paarungsrad, Eiablage bis hin zur Trennung genau dokumentieren.
Wie sich bei der Recherche herausstellte, war dieser Vorgang weltweit erstmalig komkomplett dokumentiert worden. Ein Schwerpunkt meiner Arbeit sind Exuvien. Hier habe ich eine der größten privaten Sammlungen weltweit. Exuvien sind die leeren Chitinhüllen, die nach der Verwandlung von der Larve zum Vollinsekt am Halm zurückbleiben. Dadurch habe ich die absolute Gewißheit, daß diese Art sich in diesem Gewässer entwickelt hat. Libellen sind Insekten, die weite Strecken fliegen können: die einzigen jemals auf Island nachgewiesenen Libellen stammten aus der südlichen Sahara!

In Deutschland gibt es zirka 80 Libellenarten. Wie viele einheimische Libellenarten finden Sie an den Bächen, Tümpeln und Flüssen im Hohenlohischen vor?

Bernd Kunz: Soweit ich das überblicken kann, sind bisher in Hohenlohe 54 Arten nachgewiesen worden. In den vergangenen 25 Jahren wurde die Libellenfauna an über 1600 Gewässern kartiert, hauptsächlich in den Landkreisen Hall und Künzelsau. Hohenlohe ist an Gewässern im Bundesschnitt sicher arm. Wir sind Karstgebiet und haben sehr geringe Niederschlagsmengen. Natürliche Gewässer sind selten, große Seen oder Moore fehlen fast vollständig. Hinzu kommt, daß viele kleine Fließgewässer durch Nährstoffeintrag und Begradigungen keine Libellenbiotope mehr darstellen. Dennoch ist Hohenlohe ein Libellenland. Wir haben eine sehr hohe Verantwortung für Fließwasserlibellen. Die Populationen von Gemeiner Flußjungfer und Kleiner Zangenlibelle an der Jagst sind mit mehreren Millionen Tieren jedes Jahr eine Quelle für die voranschreitende Wiederbesiedlung dieser Arten in Süddeutschland. Ein weiterer Biotoptyp sind die Dolinen in der freien Landschaft, von denen leider schon 4/5 verschwunden sind. Sie führen meist nur im Frühjahr Wasser und beherbergen eine speziell darauf angepaßte Fauna.

Libellen fliegen in der Regel von Mitte April bis in den November. Es gibt aber anscheinend auch einige wenige Arten, die auch im tiefsten Winter aktiv sind. Stimmt das?

Bernd Kunz: Ja, in Deutschland haben wir zwei Arten von Winterlibellen, beide kommen auch in Baden-Württemberg vor, die Gemeine Winterlibelle auch in Hohenlohe. Es sind Kleinlibellen, um die 40 mm „groß“ und sehr unscheinbar braun gefärbt. Seit drei Jahren besuche ich „meine“ Winterlibellen an einem Platz im Burgbergwald und protokolliere ihre Verhaltensweisen. Kommenden Winter möchte ich bei einigen von ihnen Datenlogger anbringen, die Temperatur und Luftfeuchtigkeit im 30-Minutentakt messen und aufzeichnen. Besonders interessant ist dies, wenn die Tiere wie vor zwei Jahren unter einer 20 - 30 cm hohen Schneedecke verschwinden. Ich habe ein paar Libellen damals ausgegraben und sie waren quicklebendig!

Sie kennen sich wahrscheinlich nicht nur mit den einheimischen Libellen aus. Wie oft waren Sie auch schon im Ausland unterwegs, um Libellen zu beobachten?

Bernd Kunz: Mit Erlangen des Führerscheins verlagerte sich mein Interesse Mitte der 1980er zunächst auch nach Südfrankreich. Kaum zu glauben, daß wir damals 1.000 km weit gefahren sind, nur um etwa eine Gemeine Flußjungfer zu sehen. Heute setze ich mich aufs Rad, rolle 10 Minuten ins Tal und sehe sie an der Jagst. 1990 machte ich dann meine erste Reise nach Sardinien, das nur 180 km von Afrika entfernt liegt und daher einige „afrikanische“ Arten beherbergt. In der logischen Konsequenz kam 1998 dann Tunesien in mein Blickfeld. Leider wurde das Reisen dort nach dem 11. September 2001 immer beschwerlicher, auf meiner letzten Reise 2002 war ich in den Hotels im Hinterland fast immer der einzige Gast. Erfreulicherweise habe ich gerade Kontakt zu einer Doktorandin in Gabès, die mit Libellen arbeitet.

Libellen werden ja gerne als fliegende Edelsteine oder Juwelen der Lüfte bezeichnet, was sich zum Teil im Namen – z.B. Smaragdlibelle oder Blauflügel- Prachtlibelle – widerspiegelt. Wie sieht es in diesem Zusammenhang mit dem ökologischen Stellenwert von Libellen aus?

Bernd Kunz: Libellen sind als hochmobile Insekten mit meist kurzer Entwicklungszeit geradezu ein Parade-Seismograph der Klimaveränderung. Auch hier in Hohenlohe, einst als „Schwäbisch- Sibirien“ tituliert, konnten wir das Einwandern neuer Arten gut beobachten und dokumentieren. Es ist aber nicht nur eine Zunahme der Temperatur, die für Veränderungen sorgt, sondern auch die quantitativ und zeitlich veränderte Regenmenge. Die meisten unserer Libellenarten sind hochspezialisiert, echte Edelsteine also. Man kann aus ihrem Vorhandensein direkte Rückschlüsse auf die Qualität eines Biotops ziehen. Leider sind daher auch zwei Drittel aller Arten bei uns gefährdet.

Ob Flurbereinigung, Flußbegradigung oder Monokulturen – der zunehmende Eingriff des Menschen in die Natur bzw. in die Landschaft ist in Naturschützer-Kreisen ein immer wieder heiß diskutiertesThema. Wird für die Erhaltung der einheimischen Flora und Fauna genug getan?

Bernd Kunz: Mein Engagement beschränkt sich seit vielen Jahren auf den Artenschutz. Hier kann auch der Einzelne mit wenig Aufwand viel erreichen. Die Zusammenarbeit mit Forst-, Landschaftserhaltungsverband sowie den Umweltbehörden ist sehr erfolgreich. Das Land Baden-Württemberg hat seit vielen Jahren ein Artenschutzprogramm (ASP) auch für Libellen, in dessen Zuge wir hier in Hohenlohe bereits viel Geld verbuddelt haben. Darunter sind Neuanlagen für Gewässer ebenso wie dringend nötige Erhaltungsmaßnahmen. Für einige Libellenarten bedeutet dies konkret, daß wir sie weiterhin in Hohenlohe beobachten dürfen. Die Speer-Azurjungfer wurde über 10 Jahre nicht mehr gefunden. Dann haben wir an ihren ehemaligen Gewässern Maßnahmen durchgeführt. Die Teiche haben sich prächtig entwickelt, und die Speer-Azurjungfer ist wieder da. Erstmals seit 25 Jahren konnten wir 2010 eine aktive Ausbreitung feststellen. Und in Anbetracht der durch die Landesbanken geschredderten Milliarden sind die paar Euro hier nun wirklich sinnvoll ausgegeben worden. Es ist müßig, darüber zu diskutieren, was der Gesellschaft eine Artenvielfalt wert ist. Was ist es wert, wenn ich meinen Kindern einen Biber oder eine Flußjungfer zeigen kann – nicht im Zoo oder im iPhone-Lexikon, sondern real vor der Haustüre?

Mit dem iPhone geben Sie bereits das Stichwort für die nächste Frage. Handy, Laptop, Facebook – junge Menschen sind heutzutage bestens im Umgang mit den neuesten Medientrends vertraut. Ist die heutige Web 2.0-Generation aber auch noch mit dem Umgang mit der Natur vertraut?

Bernd Kunz: Die Entfremdung von der Natur ist ein seit 30 Jahren schleichender Prozeß. Er ist jedoch nicht unumkehrbar. Die digitale Fotografie hat tausende Menschen dazu gebracht, Natur- und Makrobilder zu machen. Und gerade die medienerfahrenen „Kids“ haben einen großen Wissenshunger, da die Zeit zwischen Fragestellung und Antwort durch die schnelle Auffindbarkeit von Suchbegriffen im Internet enorm verkürzt wird. Es ist immer wieder erstaunlich, wie schnell und vor allem analytisch die heutige Generation in einem Thema stecken kann, wenn es sie wirklich interessiert. Dann sollte man sie nicht belehren, sondern sie mit ihren Fragen ernst nehmen und begleiten. Denn: Stehe deinen Kindern nicht mit deinem Wissen im Weg.

Welchen Beitrag könnte der Einzelne außer dem Anlegen eines Gartenteichs noch leisten, um die einheimische Libellenvielfalt zu erhalten?

Bernd Kunz: Libellen sind nur ein winziger Teil vom Ganzen. Da ist es schwierig für den Einzelnen, etwas für die Artenvielfalt zu tun. Allerdings hat der Einzelne als Teil einer Gesamtheit eine ungeheure Macht. Wenn niemand mehr Torf kauft, werden keine Moore mehr abgebaut. Wenn weniger Fleisch gegessen würde, könnte es qualitativ hochwertiger produziert werden, die Menge an bearbeitetem Land ginge zurück und es würde weniger Gülle produziert, die dann nicht mehr unsere Gewässer oder Wiesen belasten würde. In der Ökologie – der Lehre vom Haushalt – hängt alles mit allem zusammen. Wer eine Flasche Wein für 1,29 EUR kauft, sollte sich im Klaren sein, daß nach Abzug des Gewinns und der Kosten für Korken, Etikett, Flasche und Werbung für den Inhalt leider nichts übrig bleibt. Aber Geiz ist ja bekanntlich geil. Dennoch kann der Einzelne etwas tun. Das fängt mit dem bewußten Verbrauch von Strom und Wasser an und hört mit ein paar Brennnesseln, die man im Garten mal stehen läßt, noch lange nicht auf. Dann kommt die Vielfalt von alleine zurück.

Interview: Andreas Scholz
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